Sonntag, 24. März 2013

Hallihallo!!
Der Frühling hat sich bei uns mal wieder verkrochen und der Tag heute ist grau und vor allem kalt. Und weil ich echt nicht das Bedürfnis habe rauszugehen, melde ich mich heute aus meinem Bettchen. Leider, hat mich seit gestern mal wieder eine gemeine und nervige Erkältung heimgesucht. Aber zum Glück erst, als Eva und Evi abgereist waren. 

Eva und Evi sind am Mittwochabend am Murphyhaus angekommen und ich hab mich sehr gefreut sie zu sehen. Nach einem kurzen Einkauf, haben wir unsere Bäuchlein mit dem leckeren Essen im Brewpub gefüllt. Da die beiden natürlich noch nicht an die acht Stunden Zeitunterschied gewöhnt waren, sind wir dann auch relativ früh ins Bett, ich musste am Donnerstag ja auch arbeiten. Nach meiner Arbeit donnerstags, haben Eva und Evi mich abgeholt und wir sind zusammen rüber zu Pals gelaufen. Die beiden haben uns nämlich am Donnerstag bei Pals unterstützt. Als ich Tim, meinem Boss von Pals, letzte Woche von dem Besuch der beiden erzählt habe, hatte er die Idee, dass wir eine kleine Deutschstunde mit den Kindern machen könnten. Nachdem ich Eva und Evi alles gezeigt hatte, haben wir uns zusammengesetzt und überlegt, wie wir die Deutschstunde gestalten könnten. Relativ schnell hatten wir die Idee, das typisch deutsche und typisch amerkanische Frühstück zu vergleichen. Wir stellten selbst zwei Arbeitsbätter in Ausmalform zusammen und beschrifteten die verschiedenen Bildchen mit jeweils dem englischen und deutschen Namen. 
Die Kinder hatten später wirklich Spaß daran, die verschiedenen Wörter auszusprechen und waren sehr aufgeregt darüber. Als Abschluss von unserer Deutschstunde haben wir ihnen noch "Alle meine Entchen.." mit Tanz vorgesungen und die Kinder haben sogar probiert mitzusingen. :) Unser Deutschunterricht war also ein voller Erfolg. 
Nach unserem Tag bei Pals haben die Mädels und ich zusammen gekocht und zu Abend gegessen. Danach haben wir uns ein Heineken Bier gegönnt und Karten gespielt. War ein sehr entspannter Abend. 
Eva und Evi auf den Sanddünen :)
Freitags musste ich  nur morgens auf die Arbeit, weil ich mir den Nachmittag von Pals freigenommen hatte um was mit den beiden zu unternehmen. Wie fast mit allen Freunden, die zu Besuch sind, ging es für uns zu den Sanddünen. War, auch für mich, wie immer sehr beeindruckend. Leider war es super windig und der Sand ist uns ins Gesicht gepeischt. Zum Glück hatten wir Sonnenbrille, Schals und Mützen dabei. Aber trotzdem war es nicht besonders angenehm dort, weshalb wir uns auch schon bald weiter machten zu den "Heißen Quellen". Dort ließen wir unseren Tagestrip entspannt im 38 Grad warmen Quellwasser ausklingen. 
Als wir wieder zurück zu Hause ankamen haben wir uns Bratkartoffeln, Ei und Brokkoli gemacht. Ein richtig deutsches Essen und ich habe es echt genossen. Nach dem Essen sind wir zu Nafisas Haus gefahren, meine ehemalige Kollegin mit den Zwillingen. Sie wollte nämlich unbedingt die beiden kennenlernen. Während wir mit ihr uns unterhielten hat Nafisa uns Tee gemacht und uns mit russischem Kuchen versorgt. 

Gestern war dann leider schon Evas und Evis Abreisetag. Bevor es für die zwei weiterging, waren wir mit Kaytee, Jacky, Alyssa und ihrem Freund im "Campus Cafe" frühstücken. Wo wir dann auch schon wieder  beim Thema "typisches amerikanisches Frühstück" wären. Dieses haben uns nämlich gegönnt, mit Pfannkuchen, Waffeln und Kartoffeln. 
Neben uns am Tisch haben Polizisten gesessen, die "aussahen wie die Polizisten aus den amerikanischen Filmen" (Zitat von Eva und Evi). Da konnten sich die beiden natürlich nicht entgehen lassen mit den Herren in der blauen Uniform ein Foto zu machen. Das absolute Highlight war als einer der Polizisten jedem von uns ein Polizeiwappen geschenkt hat. 
Nach dem Frühstück war es dann auch leider schon wieder Zeit sich zu verabschieden. Die Zeit ging viel zu schnell rum, aber es war echt schön die beiden hier zu haben.

Gestern Abend bin ich mit Kaytee und Liz auf die Geburtstagsparty von Erin, einer Freiwilligen, nach Monte Vista gefahren. Hatte leider nachts nicht gut geschlafen und war deshalb ziemlich müde, aber hat trotzdem Spaß gemacht. Vor allem, war es mal schön alle anderen Freiwilligen auf einem Fleck zu treffen.

Mein heutiger Tag ist wie gesagt sehr faul und ich hoffe, dass meine Erkältung bald weggeht, habe die ganze nächste Woche "All Day Pals" wegen den Schulferien. Haben ziemlich coole Ausflüge geplant und bin mal gespannt, wie es wird. Werde euch natürlich davon berichten.
Wünsche euch einen guten Start in die Woche. :) 

PS: Würde euch gerne mehr Fotos hochladen, aber meine Handy-Laptop-Verbindung funktioniert irgendwie nicht. Tut mir leid. 

Dienstag, 19. März 2013

Hallohalloo :)

Ja, ich weiß ich bin mal wieder super spät dran, aber habe es irgendwie vorher nicht geschafft. *entschuldigung* Die letzte Woche ging aber auch wieder schnell rum. Alles war eigentlich wie immer, außer Freitag. Freitag hatte ich ausnahmsweise weder Milagros noch Pals. Naja, Pals in gewisserweise schon, aber ohne Kinder (sehr entspannend). ;) Wir hatten "Team Building" mit all unseren Pals Mitarbeitern und Amy, der Frewilligenkoordinatorin von La Puente. Da das Wetter seit letzter Woche wieder super frühlingshaft ist, haben wir den ganzen Tag draußen im Park verbracht und Spiele gespielt. Nach sechs Stunden ging es endlich nach Hause ins langersehnte Wochenende. Als wir nach Hause kamen, entdeckte ich etwas, womit ich nie gerechnet hätte. Ich hatte Sonnenbrand, aber wie! Mein Gesicht sah aus wie eine überreife Tomate. :-D Da ich ja nur selten Sonnenbrand bekomme und wenn dann nur für einen Tag, sah ich das alles nicht so schlimm an. Aber anstatt besser zu werden, wurde meine Birne immer röter. Samstag konnte ich dann auch die "netten" Nebenwirkungen meines Sonnenbrandes spüren: Kopfschmerzen, Schwindel und schlecht. Deshalb hab ich den sonnigen Samstag in meinem Bett verbracht. Zum Glück mit einem guten Buch. :)
Am Sonntag ging es mir wieder besser und wir haben eine kleine "St. Patrick's Day" Party in unserem Haus gefeiert. Ein paar Freunde sind vorbeigekommen und wir haben zusammen Spiele gespielt, Film geschaut und gemampft. War ein sehr entspannter schöner Sonntag.

Gestern ging dann wieder mein normaler Arbeitsalltag los. Nach meiner Arbeit im Milagros, haben wir die Kinder, wie jeden Montag, früher von der Schule abgeholt. Da wir superviel Zeit hatten, haben wir zusammen mit den Kindern kleine "St. Patrick Day" Figuren gebastelt und grüne Armbänder gemacht. Ist mal wieder ein typischer amerikanischer Schnickschnack. :-D Aber irgendwie süß.
Heute hatten wir bei Pals unsere kleine "Unterrichtsstunde". Drei von unseren Mitarbeitern kriegt ein Fach zugeteilt und wir überlegen uns ein Thema für die Stunde. Dann immer an Diens- und Donnerstagen unterrichten wir das jeweilige Fach. Heute war mein Fach "Wissenschaften". Ich habe mit den Kindern, Salz und Essig vermischt und dann Pennies reingelegt. Und schwuppdiwupp waren unsere matten Pennies, wieder glänzend und sauber. :) Ich glaube, den Kindern hat es Spaß gemacht, auch wenn es ein sehr simpler "Trick" ist. Am Donnerstag habe ich "Erdkunde" und werde den Kindern Europa mal ein bisschen näher bringen. :)

Außerdem bin ich super aufgeregt auf morgen. Morgen, kommen nämlich Eva und Evi mich endlich besuchen und ich freu mich riesig. Endlich mal wieder ein bisschen Heimat. *jippie*

Ich wünsche euch noch eine gute Restwoche. :)

Sonntag, 10. März 2013


Hallöchen Freunde :-)

Gerade sitze ich gemütlich mit Sekt-O auf dem Sofa im Wohnzimmer und genieße meinen Sonntagnachmittag mit meinen Freunden. 
Leider haben wir dieses Wochenende nicht mehr viel von dem frühlingshaften Wetter letzte Woche. Gestern hat es mal wieder den ganzen Tag geschneit. Und Alamosa hat sich zurück in ein WinterWonderland entwickelt. ;-) Ich habe den Schnee und das kalte Wetter wirklich langsam satt, sehne mich nach Frühling. 

Kaytee und ich im BrewPub
Letztes Wochenende haben Kaytee und ich das frühlingshafte Wetter genutzt und sind in die Altstadt gelaufen und haben uns nach unserem langen Spaziergang ein Mittagessen im BrewPub gegönnt. Haben draußen in der Sonne gesessen und ich bin sogar ein bisschen braun geworden.*juhu* Habe einen Abdruck von meiner Armbanduhr. :) Zurück zu Hause habe ich erst mal ein Nickerchen eingelegt und danach sind Kaytee und ich zum anderen Freiwilligenhaus gefahren und haben mit den anderen Wii gespielt. Mein Sonntag war, wie fast jede Woche sehr entspannt. 

Meine Woche bei Pals war nicht so anstrengend wie sonst, da wir eine supertolle Studentengruppe hatten, die uns ausgeholfen hat. Wir sind für jede Unterstützung dankbar, denn mittlerweile haben wir anstatt zwanzig, 23 Schützlinge, jeden Nachmittag.

Freitags war es mal wieder Zeit für AllDayPals. Morgens ging es für uns alle zum "Community Garden". Das ist ein Gartengrundstück mitten in Alamosa welches zu La Puente gehört. Pals hat dort einen kleinen Gartenbereich, wo wir am Freitag zusammen Unkraut gejähtet und für Ordnung gesorgt haben. Die Kinder hatten Spaß und das Wetter war super. Nach unserem Mittagessen im Shelter haben wir es uns mit Popcorn bei Pals gemütlich gemacht und "Bärenbrüder" geschaut. 
Der Tag hört sich nicht so anstrengend an, aber es war einer der längsten Tage für mich bei Pals. Ich war so müde und war froh als ich zu Hause war und vor allem habe ich mich gefreut, dass es Wochenende war.

Da meine gesamte Woche, trotz Studenten, ziemlich anstrengend war, habe ich dieses Wochenende nichts Aufregendes gemacht. Habe viel gechillt, Film geschaut und mich um den Haushalt gekümmert. 

Ich hoffe ihr hattet ein gutes Wochenende und habt einen tollen Start in die neue Woche. 
Ganz liebe Grüße :)


Samstag, 2. März 2013

Hallihalloo!!

Jaa, ich bin auch noch am Leben. :) Man, ich hab wirklich ein schlechtes Gewissen, dass ich mich solange hier nicht mehr gemeldet habe. Aber irgendwie bin ich nicht dazu gekommen.

Vor zwei Wochen hatte ich wohl den längsten  Pals "Tag" ever. Wir hatten "Pals-Sleepover" von donnerstags auf freitags. Da freitags jedoch keine Schule war, hatten wir nach der Übernachtung einen All-Day-Pals-Tag, das hieß für uns Mitarbeiter 26 Stunden am Stück 23 Kinder um uns herum. War super anstrengend, aber hat auch irgendwie Spaß gemacht. Wir haben mit den Kindern Filme geschaut, gebastelt, waren im Park, haben zusammen gegessen, haben ein Haus auf Kartons gebaut, Eis gegessen und eine Tanzparty gehabt. Viel Ruhe und Pause haben uns die Kinder auch nicht gegönnt, nach dem die letzten Kids um halb 1 endlich eingeschlafen waren, waren die ersten auch schon wieder um halb sieben wieder wach. Nach diesem anstrengenden Arbeitstag kam mir mein Texastrip ganz recht.

Gruppenfoto von meinen Texasausflug im Countryclub
Samstag vor zwei Wochen ging es nämlich für mich los ins warme, frühlingshafte Texas, zu meinem Zwischenseminar vom "Freiwilligen Friedensdienst". Mein Flug ging von Alamosa aus und ich muss sagen... der Flughafen in Alamosa besteht aus einem einzigen Raum und ich hab noch nie in einem so kleinen Klapperflugzeug gesessen. Es war Platz für 18 Passagiere und zwei Piloten im "Flugzeug". Nach einem Zwischenstopp in Denver kam ich gegen Nachmittag endlich in San Antonio an, wo ich von Bill und Mary abgeholt wurde. Bill und Mary sind ein älteres, amerikanisches, sehr nettes Ehepaar, die auch mit der UCC (Partnerorganisation vom FFD) Freiwilligendienst leisten. Da alle anderen Freiwilligen erst am Sonntag ankamen, habe ich meinen ersten Abend mit den beiden verbracht. Wir waren in einem deutschen Restaurant in New Braunfels, meinem ersten deutschen Restaurant seit ich hier bin. Das Schnitzel war super. Mary und Bill hatten Sauer-und Schweinebraten und es hat ihnen auch gut geschmeckt.
Marianne und ich in San Antonio :)
Das Zwischenseminar fand im "SlumberFall Camp" in New Braunfels statt, es ist ein Sommercamp mit kleinen Hütten, wo wir es uns gemütlich machen konnten. Meine Mitbewohnerin Marianne war aus Ungarn. Hab mich super mit ihr verstanden. Natürlich war es aber auch schön die ganzen Deutschen wiederzusehen. Und vor allem war es mal schön viel Deutsch zu reden. ;)

Die ganze Gruppe (aus Deutschland, Ungarn, Amerika, Frankreich, Belgien) hat sich gut verstanden und wir hatten eine entspannte und gute Zeit. Es war wirklich wie Urlaub für mich. :) Vor allem das warme Wetter (20°C) war super. An einem Tag haben wir zusammen einen Ausflug nach San Antonio gemacht, wo wir mit hochgekrempelten Hosen und T-Shirt durch die Gegend laufen konnten. Ich habe es so genossen!
Am letzten Abend waren wir alle zusammen, wie es sich für Texas gehört, im Steakhouse und danach tanzen in einem Countryclub. Country ist zwar nicht meine Musikrichtung, aber es hat trotzdem Spaß gemacht mit den anderen zu tanzen. Ansonsten haben wir zusammen in der Sonne gesessen, Film geschaut und gechillt. Leider ging es donnerstags, nach schnellen fünf Tagen, schon wieder zurück ins kalte und verschneite Alamosa.

Gruppenfoto mit meinen Mitfreiwilligen in Santa Fe :)
Aber viel Zeit in Alamosa blieb mir nicht, am nächsten Tag ging meine Reise nämlich schon wieder weiter, auf das Zwischenseminar für die Freiwilligen von La Puente. Dieses Mal ging es mit dem Van nach Santa Fe. Dort sind wir nach drei Stunden Fahrt in unserem Hostel angekommen. In dem Hostel hat jeder für sein Essen selbst gesorgt und man konnte in der Küche kochen. Wir wurden alle in Essensgruppen unterteilt und waren dann zusammen einkaufen. Leider konnte ich dort nur vom texanischen Wetter träumen, es war kalt, hat geschneit und es war windig. Um unser Gruppengefühl zu stärken haben wir natürlich Sachen zusammen unternommen, wir waren im Yoga und im Museum. Trotzdem hatten wir aber auch erstaunlich viel Freizeit. Am Sonntagmorgen ging es auch schon wieder für uns nach Hause und ich war froh als ich mich mal entspannt auf die Couch legen konnte und nichts tun. Reisen ist irgendwie anstrengend. :-P

Am Montag ging dann mein normaler Arbeitsalltag wieder los. Morgens Milagros, nachmittags Pals. Diese Woche haben wir mit den Kindern "Printmaking" gemacht. Die Kinder haben ihr Lieblingstier gemalt und anschließend die Zeichnung auf Papierschaum durchgedrückt. Danach haben sie auf den Schaum Tinte verteilt und dann auf ein farbiges Papier gedrückt. Wir haben sozusagen Stempel selbstgemacht. Mittwochs waren wir in der Universität in Alamosa und haben uns die verschiedenen Vorgehen von den Kunstkursen angeschaut. :) Die Kinder hatten sehr viel Spaß mit dem ganzen Wochenprojekt.

Ich genieße jetzt meinen Samstagmorgen gemütlich im Bett und ich hoffe ihr könnt es euch genauso gut gehen lassen. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende. :)

Oh, was ich ganz vergessen habe, habe natürlich auch meinen zweiten Rundbrief geschrieben, da die meisten von euch ihn ja nicht bekommen, lade ich ihn euch wieder hoch (wenn ihr auf das Bild drückt, erscheint der Rundbrief größer):