Sonntag, 2. September 2012

Guten Morgen (oder eher Guten Abend ;-)) meine Lieben,

ich weiß ich bin ein bisschen spät dran, aber ich habe mich doch noch dazu durch gerungen einen Blog zu erstellen. *juhu*
Meine ersten Tage in Alamosa sind schon vorbei und es gefällt mir immer besser hier. In den ersten  zwei Tagen war ich sehr erschöpft von meiner langen Reise (26 Stunden) und meinem Jetlag, aber mittlerweile habe ich mich schon davon erholt.
Die Mädels aus meiner WG und die anderen Freiwilligen, die ich bisher kennengelernt habe, sind wirklich nett und sie sind sehr bemüht darum, dass ich mich gut einlebe.
So war ich vor zwei Tagen mit Eva, meiner Mitbewohnerin, und anderen Freiwilligen im Pub "Brewing Company" zum Feierabendbier ("after work"). Ich hab natürlich Wasser getrunken, darf ja noch keinen Alkohol ;-). Aber das war gar nicht so schlecht, da es hier einfach super heiß ist. Wir haben jeden Tag an die 35 Grad und da wir so hoch auf einem Berg liegen ist die Luft hier sehr trocken und man hat ständig das Gefühl man verdurstet gleich :-D.



Tosha weiß nicht wohin :-D 

wunderschöne Landschaft
auf dem Weg nach Saguache

Indianer beim Tanz
Gestern Morgen bin ich mit Tosha (eine andere Mitbewohnerin von mir) und Alyssa (auch eine Freiwillige) zu einem Native American Festival nach Saguache gefahren. Auf der Autofahrt habe ich probiert den Mädels ein bisschen Deutsch und Alyssa uns ein bisschen Spanisch beizubringen. Nachdem wir uns vier Mal verfahren hatten sind wir endlich auf dem Fest angekommen. Es war schön dort, eine große Wiese mit lauter kleinen Ständen. Dazu waren echte Indianer da, die getanzt, gesungen und getrommelt haben. Es hat wirklich Spaß
gemacht das anzuschauen. Nach der "Show" haben wir ein bisschen durch die Stände gebummelt und haben uns schließlich mit superviel Zeug eingedeckt, besonders mit Schmuck. Wir trafen eine Menge netter Menschen da, die meisten kannten unser Projekt "La Puente" und waren so begeistert davon das wir dort Freiwilligendienst machen, dass man schon fast rot werden musste. Nachdem wir uns durch alle Stände gebummelt hatten (inklusive Selbstgemachte-Limonade-Stand * so delicious*) traten wir den Heimweg an.


verrückter Oldtimer mit Flamencos
auf der Stoßstange :D
Auf dem Heimweg hatte Tosha die Idee, dass wir ja noch auf die Oldtimer-Show in Alamosa gehen könnten. Diese Idee wurde dann auch prompt in die Tat umgesetzt. Wow, es war so cool, was für Autos da rumstanden, so bunt und verrückt. Als ich den Mädels ein Schweinchen auf einer Autohaube zeigen wollte, wurde ich direkt mal reingelegt :D, der Mann in dem Auto spritzte mich durch das Schweinchen nass, war wohl ne Wasserspritzpistole.. :D war witzig. Unsere volle Aufmerksamkeit bekam ein alter VW Bus. Der Besitzer war super nett und wollte uns unbedingt fotografieren für sine Website. So entstand dieses wundertolle Bild. :) Da könnt ihr auch meine neu erstandene Kette vom Native-American-Fest sehen. ;)
Alyssa, Tosha und ich vor dem VW Bus :)

Nach diesem wunderschönen Tag, natürlich hatten wir 35 Grad, kaufte ich mir noch mein amerikanisches "cell phone", jetzt bin ich auch in den USA für jeden erreichbar. *yeah* 
So, das wars erst mal soweit von mir. Ich hoffe, ich konnte die wichtigsten Sachen hier festhalten. Bin so gespannt auf die nächsten Tage und vor allem auf Dienstag, meinen ersten Arbeitstag. Montag ist nämlich frei. *juhu*


















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