Sonntag, 19. Mai 2013


Hellohello Freunde! :) 

Puuh, meine letzten zwei Wochen waren echt anstrengend. In kurz würde ich sie so beschreiben: zu wenig Schlaf, zu viel Arbeit und ich habe angefangen Kaffee zu trinken. :D

Es hat alles angefangen mit der Premiere unseres Pals-Pantomimenzirkus letzten Samstag. Die Woche davor war voll von Kostümnähen, Proben und quengelnden Kindern. Samstagsmorgens ging es dann los nach Pagosa Springs. Die Kinder waren super aufgeregt und im Gegensatz zu mir überhaupt nicht müde. (Vielleicht war ich auch ein bischen selbst dran Schuld, ich war nämlich Freitagabend im Brewpub, wo eine Liveband gespielt hat.)
Nach zweistündiger Fahrt kamen wir endlich in Pagosa Springs an, wo wir es uns zum Mittagessen in einem Park gemütlich machten und  picknickten. Nach ein bisschen Austoben auf dem Spielplatz ging unsere Fahrt dann weiter zum Auftrittsort. Bevor unserem Auftritt wurde nämlich noch ein Theaterstück von anderen Kindern aufgeführt. 
Als wir am Ort ankamen, viel mir und meinen Mitarbeitern echt die Kinnlade runter. Anstatt einer Halle mit Bühne und Zuschauerplätzen, erwartete uns eine kleine Hütte, die von einer Abstellkammer zu einem kleinen Theater umgebaut wurde. Es waren ungefähr 15 Zuschauer, die sich als die Eltern von den anderen Kindern herausstellten. Wir waren echt enttäuscht, grade weil Jeanette, unsere Planerin, soviel Trara darum gemacht hatte. Aber natürlich ließen wir uns unsere Enttäuschung nicht anmerken, denn die Kinder waren sehr aufgeregt und haben sich schon lange auf den Auftritt gefreut. Nach einer ziemlich lahmen Theaterstückvorstellung von den anderen Kindern, haben unsere Kinder dann ihre Kostüme angezogen und wir haben sie geschminkt. Und dann ging es auch schon los.
Ich muss sagen ich war schon stolz auf  meine kleinen Schützlinge, sie haben sich echt viel Mühe gegeben und Tosha und ich haben uns köstlich amüsiert sie anzuschauen. Wir hatten einen Löwen, Geparden, Clowns, starke Männer, einen Dinosaurier, Seiltänzer und einen Hamster. (Wie man lesen kann, haben sich die Kids ihre Rollen selbst rausgesucht. ;) ) Trotz des guten Auftrittes finde ich hätten wir uns die Fahrt dorthin sparen können, vor allem weil wir unseren Zirkusauftritt natürlich auch nochmal in Alamosa aufführen werden, wo dann die Pals-Eltern ihre Kinder auf der Bühne sehen können. 
Die Rückfahrt von Pagosa Springs nach Alamosa war sehr nervenaufreibend und anstrengend und nach elf Stunden Arbeit kamen wir dann endlich zurück bei Pals an.
Meinen Abend danach habe ich im Milagros verbracht, wo Morgan meine Mitarbeiterin, einen Bandauftritt hatte. Hat sich echt gelohnt nochmal dort vorbeizuschauen, sie hat sich sehr gefreut, dass ich da war und ich hab eine kostenlose CD von ihnen bekommen.
Mein Sonntagmorgen habe ich dann ein bisschen entspannter verbracht. Um ein Uhr bin ich dann mit Liz zum Park gefahren, wo ich das erste Mal zum Softballtraining gegangen bin. Softball ist eigentlich wie Baseball, hat aber einen größeren Ball und ein paar andere Regeln. Das Wetter war super und ich hätte nie gedacht, dass mir Softball soviel Spaß macht. :) Habe sogar schon ein paar Mal den Ball mit dem Schläger getroffen gehabt und jeder hat mir gesagt, dass ich für das erste Mal Softball echt ganz gut war.
Dann war das Wochenende auch schon wieder vorbei und ich durfte meine Woche mit einem 11-Stundentag beginnen. :( War echt nervig und anstrengend. Habe mir vor allem mal wieder einen Husten zugezogen. Mein Dienstag war zum Glück wieder ein normaler Arbeitstag, aber trotzdem ein bisschen anders als sonst. Am Dienstag war nämlich unser erstes Softballspiel der Saison mit der La Puente- Mannschaft. Da wir aber zuviele Leute waren, die spielen wollten, habe ich nicht gespielt, sondern meine Mannschaft angefeuert. Leider hat es an dem Abend geregnet und deshalb hab ich eine Stunde lang im Regen gesessen, was meinen Husten leider verschlimmert hat. Aber wir haben gewonnen *wuhu*. Nächsten Dienstag haben wir wieder ein Spiel und ich werde sehr wahrscheinlich spielen. :) 

Am Mittwoch war es schon wieder Besuchszeit für mich. Elisas Eltern, Sigrid und Johannes, haben einen Stopp in Alamosa eingelegt und mich besucht. Sie haben sogar zusammen mit mir meinen Tag bei Pals verbracht. Abends waren wir Essen und ich habe mich echt gefreut die beiden zu sehen. Am nächsten Morgen haben sie mich natürlich auch im Milagros besucht und ich habe ihnen einen Kaffee gemacht. Sonst habe ich natürlich nachmittags bei Pals gearbeitet (habe leider keine Urlaubstage mehr). Total kaputt haben Tosha und ich uns nach Pals mit dem Van auf den Heimweg gemacht, als wir leider feststellen mussten, dass wir den plattesten Reifen ever hatten. :D Da uns niemand holen konnte, blieb uns nichts anderes übrig als den Reifen zu wechseln und es war gar nicht so schwer, wie ich gedacht hätte. (Juhu, wieder was fürs Leben gelernt. :)) Als wir es dann endlich geschafft hatten sind wir schnell nach Hause gedüst, wo mich dann auch schon kurz später Sigrid und Johannes abgeholt haben und wir gemütlich Essen gegangen sind. 

Am Freitag hieß es dann auch schon wieder Abschiednehmen von Sigrid und Johannes, die sich auf den Weg nach Denver gemacht haben. Ich war einfach nur froh, als mein Arbeitstag rum war und ich endlich Wochenende hatte. Abends war ich bei meiner alten Pals-Kollegin zum Chinesisch essen und Film gucken eingeladen. Es hat echt Spaß gemacht, weil auch Tosha und Carrie, meine Kolleginnen, da waren. Trotzdem war ich natürlich froh, als ich endlich im Bettchen lag. 
Gestern habe ich meinen Samstag einfach nur entspannt auf der Couch verbracht und mit Kaytee Filme geschaut und es tat so gut! :) 
Heute war ich wieder beim Softballtraining und ich muss sagen, ich bin schon ein bisschen besser geworden, vor allem im Ballschlagen. :) 

Ich hoffe euch geht es gut und ihr genießt euren freien Tag morgen (ich hab ja wie immer nicht frei ;) ). Habe leider keine Fotos gemacht, ich hoffe es nächste Mal kann ich wieder ein paar hochladen.
Bis bald :)

Montag, 6. Mai 2013


Hallihallo! :)

Ich melde mich auch mal wieder. Die letzten zwei Wochen sind mal wieder viel zu schnell rumgegangen, ich komm ja gar nicht hinterher. 
Ulli und ich an den Sanddünen :)
Nach meinem Chicago-Trip ging es für mich ja auch schon samstags wieder weiter. Nach einem leckeren Frühstück mit meinem Onkel Ulli im Campus Café sind wir zu den Sanddünen gedüst. Es war super warmes und gutes Wetter und wir konnten barfuß auf dem Sand laufen. Nachdem wir ein paar Sandhügel hochgekraxelt waren, drehten wir um und sind wieder zurück zum Auto, dass uns dann weiter in Richtung Norden gefahren hat.
Über drei Stunden später kamen wir schließlich in Castle Rock, mit dem riesigen OutletCenter an. Gemütlich sind wir durch die vielen Geschäfte geschlendert und haben uns mit neuen Sachen eingedeckt. Sehr erfolgreich muss ich sagen. :) 
Unseren Abend haben wir nach unseren Plänen am nächsten Tag gerichtet. So ging es für uns nach unserem Shoppingtrip wieder zurück nach Colorado Springs, wo wir ein leckeres Steak zum Abendessen hatten und auch dort übernachteten. (Ich konnte endlich mal Fernseh gucken, es war super ;-) ! )

Wir zusammen vor den Sandsteinen :)
Sonntagsmorgens sind wir schon relativ früh los und sind zu den nahegelegen "Garden of the Gods" gefahren. Wir hatten das beste Wetter und die roten Sandsteine die mitten in der Stadt aus dem Boden ragten waren sehr beeindruckend und einfach klasse. Nach ein bisschen Spaziergang/Wanderung und 

viel zu vielen Fotos ging unsere Reise auch schon weiter zum unserem nächsten Tagespunkt (man muss ja soviel mitnehmen wie geht, vor allem bei dem schönen Wetter): Eine Zugfahrt entlang an einem Fluss zwischen riesigen Steinhügeln. Dort wo der Zug langfährt kann man mit dem Auto nicht hin. Das Wetter hat perfekt mitgespielt und wir haben bei 27 Grad und in kurzen Hosen (das erste Mal dieses Jahr!) die wunderschöne Aussicht genossen.
Zugfahrt am Fluss :)
Nach einer 3-stündigen Fahrt sind wir dann wieder zurück im Bahnhof eingetrudelt und haben uns wieder zurück auf den Weg nach Alamosa gemacht. Dort haben wir den Abend mit mexikanischen Essen und Fotos schauen ausklingen lassen. Leider, war das Wochenende dann schon wieder vorbei und es war Zeit sich voneinander zu verabschieden.

Montags ging dann auch schon wieder mein normales Arbeitsleben weiter und ich muss sagen, er Pantomimenzirkus mit den Pals-Kids nimmt Form an. Fast jedes Kind hat jetzt sein eigenes Kostüm und wird immer besser in seiner Rolle. :)
War aber trotzdem froh, als endlich Freitag war. Mein Wochenende hat mit einem gemütlichen Abendessen im mexikanischen Restaurant Chilis begonnen, wo wir uns von Austin verabschiedet haben. Er ist nämlich am Sonntag für einen Monat nach Europa geflogen. (Ja, ich kanns kaum glauben, er ist jetzt näher zu euch als ich ;) ) Nach dem Essen ging es für uns auf Alyssas Geburtstagsparty, wo ich das erste Mal in meinem Leben Bingo gespielt hab.Jedoch mit Wörtern anstatt mit Zahlen. Ihr denkt jetzt bestimmt auf amerikanisch, es war aber in spanisch. Deutsche Jäno spielt in Amerika spanisches Bingo, ich weiß ja auch nicht. :-P Hat aber Spaß gemacht.

Nachdem ich meinen Samstagmorgen mit Lesen verbracht hatte, haben Lauren, Jordan, Kaytee, Eva und ich zusammen Brunch gemacht. Zu unserem relaxten Brunch hat sich später auch noch Austin dazugesellt, der eigentlich nur da war um ein paar Euros bei mir einzutauschen. ;) Da das Wetter mal wieder wunderbar war, haben wir uns mit vollgeschlagenen Bäuchen raus in die Sonne gelegt und Domino gespielt.
Gegen Abend habe ich mich auf den Weg zu Nafisas Haus gemacht, weil sie mich mal wieder zum Abendbrot eingeladen hatte. Es war schön sie mal wieder zu sehen und die Mädels haben sich auch gefreut.
Als Kaytee mich abgeholt hat, hat sie mir direkt gesagt wie ihre Abendplanung aussieht und ich hab ihr direkt zugesagt. Ein bisschen entspannt vortrinken und dann ins "Weekends" (der einzige "Club" hier in Alamosa). Aber ich muss sagen, das Vortrinken hat 10 mal mehr Spaß gemacht als das Weekends. :D Es ist einfach die größte Dorfdisco ever. :) Aber naja hat trotzdem Spaß gemacht, war ja mit den richtigen Leuten unterwegs. :)
Nach vier Stunden Schlaf bin ich am Sonntagmorgen um 8 aufgewacht und konnte leider, wie immer, nicht mehr einschlummern. Da ich aber noch nicht aufstehen wollte, blieb mir nichts anderes übrig als es mir im Bettchen gemütlich zu machen und mein Buch weiterzulesen. Umso mehr Zeit verstrich umso mehr machte sich ein Kater bei mir bemerkbar. :P Als ich Kaytee und Eva dann in der Küche getroffen hab, war ich froh, dass ich nicht die Einzigste war. ;) Unsere Nachmittagsplanung war "Cinco de Mayo" (mexikanischer Feiertag, ich glaub sowas wie Unabhängigkeitstag) in einem anderen Freiwilligenhaus. Ich weiß zwar nicht wieso, aber Cinco de Mayo wird in vielen Gegenden in den USA gefeiert. Auf jeden Fall gabs mexikanisches Essen, Margaritas, spanische Musik und gute Stimmung. :) Auf die Margaritas habe ich, meinem Kater zuliebe, verzichtet. Es waren recht viele Leute da und ich hatte echt viel Spaß, trotz Müdigkeit.

Dann war auch schon wieder mein nächstes Wochenende rum und ich bin einfach müder als vor dem Wochenende. :P Muss auch mal sein! Aber deswegen geh ich jetzt auch schon ins Bettchen.

Ich hoffe ihr hattet einen guten Start in die Woche. :) Bis bald!


Freitag, 26. April 2013


Hallohalloo :)

Ich bin wieder zurück in Alamosa und muss euch natürlich von meinem Trip nach Chicago erzählen. Nach einer vierstündigen, verschneiten, nebeligen Fahrt sind Kaytee und ich am letzten Mittwoch endlich am Flughafen in Denver angekommen. Schon auf der Fahrt erfuhren wir, dass unser Flug Verspätung haben wird, wegen den schlechten Wetterverhältnissen sowohl in Denver, als auch in Chicago. Nachdem wir unser Gepäck abgegeben hatten, haben wir besorgt festgestellt, dass alle Flüge von Denver nach Chicago-Midway storniert wurden. An diesem Zeitpunkt fing bei uns das Hoffen an, dass unser Flug nur mit einer Verspätung davon kommen würde.
Nach drei Stunden braven Warten konnten wir dann  in unseren Flieger ins 2-Stunden entfernte Chicago betreten. :) Glück gehabt!

"kleine Regenpfütze" :-P
Als wir am Flughafen ankamen hat uns Kaytees Freundin vom Flughafen abgeholt und uns glücklicherweise den strömenden Regen, der uns in Chicago erwartete, damit erspart. Unseren ganzen Chicago-Trip konnten wir mit Kaytees alter Organisation, in einem großen Apartment im Westen der Stadt wohnen. Im Apartment wohnen 13 Leute, alles Freiwillige für eine Obdachlosenaufnahme und einen Suppenküche. Wir wurden total nett empfangen und haben mit interessanten Gesprächen unseren Abend ausklingen lassen.

Unseren Donnerstagmorgen haben wir entspannt verbracht und sind dann zusammen mit zwei Mitarbeiterinnen und Freundinnen von Kaytees alter Organisation Mittagessen gegangen. Danach sind wir ein bisschen durch die Gegend/Nachbarschaft gebummelt.
Gegen Nachmittag kamen wir zurück zum Apartment. Nach einem kurzen Nap haben wir uns zusammen mit zwei Freiwilligen auf den Weg zur Obdachlosenaufnahme (Kaytees alter Arbeitsplatz) gemacht. Und ich muss sagen, es ist total anders als in Alamosa. Im Gegensatz zu Familienzimmer und gemütlichen Speisesaal, schlafen in Chicago 150 Menschen in einem Raum, Bett an Bett aneinandergereiht. Keiner hat Privatsphäre und gegessen wird im Stehen. Für mich war es schon ein kleiner Schock, aber es ist nun mal Großstadt, da gibts viel mehr Obdachlose als in meinem 9000 Einwohner-Alamosa.
Nach zwei Stunden bin ich mit zwei Mitbewohnern nach Hause gefahren und Kaytee ist noch ein bisschen länger geblieben, um mit ihren bekannten Gästen zu quatschen. Bis Kaytee zurückkam bin ich mit Jonas und Patrick (wuhuu zwei deutsche Freiwillige) ein bisschen durch die Nachbarschaft gelaufen und wir wurden von einem hinterlistigen Regenschauer heimgesucht. (Ich hab Regen soo vermisst!).  Als wir zurückkamen waren wir natürlich patschnass und ich hab mich mal wieder ein bisschen erkältet.

Freitags haben wir erst Mal schön ausgeschlummert (ja, sogar ich konnte länger als acht Uhr schlafen ;) ) und sind nach dem Aufstehen haben wir uns zusammen ein bisschen durch die Nachbarschaft gelaufen und sind schließlich im "Bongo Room" zum Brunchen gelandet.*Jamjamjam* Pfannkuchen, gefülltes Croissant und Früchte. :) Nach diesem wundervollen Frühstück haben wir uns ein bisschen mehr mit den Geschäften und Shoppen beschäftigt, wo ich auch schon ziemlich erfolgreich war.
Karin, Kaytee und ich beim Mexikaner :) 
Abends hatten wir dann auch schon unsere nächste Verabredung mit einer ganz wunderbaren Frau: Karin. Karin war als Kaytee letztes Jahr dort gearbeitet hat die Sekretärin der Organisation und ist eine gute Freundin von Kaytee. Unsere Verabredung sollte in einem typisch mexikanischen Restaurant stattfinden und wir gingen einen schönen langen Spaziergang dorthin. Karin hat für uns drei eine Kanne "Magaritas" bestellt und da sie bestellt hat wurde ich auch nicht nach meinen Ausweis gefragt und konnte in der Öffentlichkeit trinken. ;) Die Magaritas und natürlich auch das Essen waren köstlich. Habe den Abend sehr genossen. Nach unserem Magarita-Abend bin ich dann doch leicht angetüdelt ins Bettchen gefallen und konnte sogar ausschlafen.

Unsere Verewigung auf dem Stuhl
'Kaytee + Jana 2013'
Deep Dish Pizza :) 
Kaytee und ich im "Gino's East', im Hintergrund
vollgeschriebene Wände :) 
Dann hatten wir auch schon den dritten Tag angebrochen und es war Zeit für uns endlich  berühmte Downtown Chicagos zu erkunden. Ich wusste gar nicht wo ich zuerst hinschauen sollte. Überall sind Hochhäuser und meine "Ich habe das Stadtleben vermisst"-Gefühle kamen auf. Nach ein bisschen Rumschauen und bummeln gingen wir zu "Gino's East". Ein Restaurant mit "Chicagos bester Deep-Dish-Pizza". Ich wusste ja nicht genau, was mich erwartet, aber das einen ein Stück Pizza so satt machen kann, hätte ich nie gedacht. ;)  Insgesamt ist "Gino's East" sehr eigen gestaltet, es ist ein abgedunkeltes Restaurant mit lauter neuer Musik und überall an den Wänden ist alles vollgeschrieben. So gut wieder jeder hat und darf sich auf den Wänden verewigt. Da konnten Kaytee und ich natürlich nicht 'nein' sagen und haben unsere Namen auf einem Stuhl niedergeschrieben. :P

Vollgemampft bis oben hin haben wir dann unsere Stadttour weitergeführt. Der erste große Sightseeing-Stop führte uns zum Millennium Park in der Mitte der Stadt, wo die weltberühmte riesige Bohne aus Stahl steht. Was ich an diesem "Kunstwerk" wunderschön finde ist, dass das Wetter und die Hochhäuser sich in ihr spiegeln. Natürlich war der Platz voller Touristen, aber es hat trotzdem Spaß gemacht.
Kaytee und ich vor der Riesenbohne

:) 













Ich vor einer der beiden Wasserwände :) 

Ziemlich nah neben der Riesenbohne kann man große "Wasserwände" finden, auf denen immer verschiedene Gesichter von Bewohnern aus Chicago gezeigt werden. Kaytee hat mir erzählt, dass im Sommer der ganze Platz um die Wände herum voll mit Wasser ist, also wie ein kleiner See im Park, aber dafür war es leider noch zu kalt (wie man auf den Fotos sehen kann).
Kaytee und ich vor der Skyline :) 
Auf unserem Weg zum Planetarium kamen wir am "Buckingham Memorial" Brunnen vorbei, der aber leider wegen dem kalten Wetter noch ausgeschaltet war. Aber ich glaube, er ist echt sehenswert im Sommer. An dem riesigen Platz haben wir uns einen schönen Platz im Sonnenschein gesucht und uns ein bisschen vom vielen Laufen erholt. Doch nach dem Kreischen der Möwen   zu urteilen, kamen wir "Lake Michigan" immer näher. Und nach unseren kleinen Pause kamen wir auch kurz darauf an der Promenade an. :) Es war wunderbar, zwar ein bisschen frisch, aber eine sehr tolle Aussicht auf den See. Nach einem langen Spaziergang an der Promenade entlang kamen wir endlich am Planetarium an. Von dort aus kann man perfekt auf die Skyline von Chicago schauen und es war wunderschön.
Nach einem kleinen Zwischenstopp im Apartment ging es für uns auch schon weiter, dieses Mal mit Jonas (dem deutschen Freiwilligen) im Gepäck ging es für uns nach Nord-Chicago, wo Alyssa's (Freiwillige von La Puente) Schwester wohnt. Sie hatte uns in ihre Wohnung eingeladen und was auch sonst, sie war supernett und offen. So haben wir vier entspannt unseren Abend mit eins, zwei Bierchen ausklingen lassen. War echt schön sie kennenzulernen, vor allem weil sie Alyssa im Juni in Alamosa besuchen kommt. :)

wunderschöne Skyline bei Nacht :) 
Unseren Sonntagmorgen habe ich mit einem kleinen Kater verbracht. :-P Muss auch mal sein. Nachmittags haben wir uns dann nochmal mit Karin bei ihr zu Hause getroffen und zusammen Kaffee getrunken. War ein sehr netter Nachmittag mit vielen Lachern. :) War schön sie nochmal vor unserem Flug nach Hause gesehen zu haben. Abends hat uns Jonas angeboten uns mit dem Auto nochmal zum Planetarium zu fahren, dass wir die Skyline nochmal nachts betrachten konnten. Hat mir noch besser gefallen als tagsüber, all die Lichter und der See, die Möwen und es war ausnahmsweise warm. :) Haben bestimmt dort länger als eine Stunde verbracht und viele Fotos gemacht. Danach sind wir noch mit dem Auto ein bisschen durch Chicago gefahren und Chicago ist so schön ! =)

Montag war dann leider schon unser letzter Tag und den haben wir direkt mal um acht Uhr mit einem Frühstück mit Kaytees Freundin Molly gestartet. War zwar lecker, aber viel zu früh, war ja nach drei Tagen gar nicht mehr gewohnt so früh aufzustehen. :-P
Aber Zeit zum Ausruhen hatten wir nicht, denn um neun stand auch schon die nächste alte Freundin von Kaytee vor der Tür. Sie hat vor zwei Monaten ein Baby bekommen und wollte ihn Kaytee unbedingt zeigen. *so süß* :) Aber das der Besuch zweieinhalb Stunden dauert hätten Kaytee und ich beide nicht gedacht. So mussten wir uns nach dem Besuch mit Packen und Aufräumen ziemlich beeilen, da wir um 2 Uhr am Flughafen sein wollten.
Nach einer sehr turbulenten Taxifahrt kamen wir schließlich am Flughafen rechtzeitig an. Kaytee nannte den Fahrstils des Taxifahrers "Chicago-Style", schön und gut, aber der "japanische-nicht-blinkende-ständig-überholende-singende-hupende-viel-zu-schnell-fahrende-Taxifahrer war mir doch ein bisschen suspekt. :D
Dann ging es für uns leider auch schon nach Hause, wir wären so gerne länger geblieben und wir hatten lange noch nicht alles gesehen.

Am Denver Flughafen erwartete uns dann auch schon wieder Schneeregen und Gott-sei-Dank konnte Alyssa uns vom Flughafen abholen (ja, sie ist extra vier Stunden nach Denver gefahren, um uns abzuholen). Auf unserer Fahrt nach Hause hab ich es mir auf der Rückbank bequem gemacht und Kaytee ist nach Hause gefahren, zum Glück. Reisen macht mich immer so müde. ;)

Am Dienstag hat mich als ich morgens um 8 im Milagros stand, der Alltag auch schon wieder eingeholt. Und ich muss sagen, die Pause hat so gut getan. Mit den Kindern arbeiten wir im Moment an einer Pantomimen-Zirkusvorstellung, die wir dann auch im Mai vor Publikum vorführen. Wir haben Löwen, Geparden, Clowns, Seilläufer und starke Männer. Es ist auf jeden Fall sehr amüsant die Kinder anzuschauen.

Am Mittwochabend ist dann Ulli, mein Onkel, in Alamosa angekommen und wir haben uns zusammen zum Abendessen verabredet. Währenddessen haben wir unser Wochenende geplant und morgen um 9 holt er mich ab und wir fahren zusammen in Richtung Colorado Springs. Bin also schon wieder unterwegs. :)

Ich hoffe euch geht es gut und ihr habt ein gutes Wochenende. :)

Mittwoch, 10. April 2013

Hallihallo !! =)

Heute vor einer Woche konnte ich zum ersten Mal, seit ich hier bin, Bowling spielen. Es war 1$ Abend in Alamosas Bowlingalley und so konnten wir günstig einen entspannten, lustigen Abend verbringen, an dem ich trotz meiner nicht vorhandenen Bowlingkünste jede Menge Unterstützung und Spaß hatte. Der Rest meiner letzten Woche ist mal wieder schnell rumgegangen und ich kann kaum glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Heute in 19 Wochen komme ich wieder nach Hause und ich weiß gar nicht so recht, ob ich traurig oder glücklich sein soll, ich bin so zwiegespalten. Klar, freue ich mich euch wiederzusehen, aber ich weiß jetzt schon genau, dass ich meine Freunde und meinen Job hier vermissen werde.
Aber eins weiß ich genau, das Wetter hier werde ich nicht vermissen. Ich melde mich nämlich mal wieder aus  einem winterlichen, verschneiten Alamosa. So depremierend. Ich dachte letzte Woche echt, dass der Frühling eingetroffen ist, aber mein Wunschdenken wurde leider am Montag durch einen Schneesturm zerstört.

Trotzdem habe ich das Wochenende bei schönsten Sonnenschein und Wärme genießen können. Mein Wochenende begann mit einem wunderbaren Abendessen bei Nafisa und ihrer Familie. Habe mich echt gefreut sie alle mal wiederzusehen, vor allem die Zwillinge. Nach leckerem selbstgemachten Curry und Reis haben Nafisa, die Mädels und ich es uns mit einem Nachtisch auf dem Sofa bequem gemacht und Fernseh geschaut. War echt gemütlich und hat Spaß gemacht. Als ich zurück im Murphyhaus ankam waren ein paar Freunde rübergekommen und natürlich waren auch meine Mitbewohnerinnen da und wir haben zusammen den Freitagabend mit einem Bierchen ausklingen lassen. ;)

Kaytee, Jackie und Lauren auf der Dachterasse =)
Meinen kompletten Samstagvormittag und Mittag habe ich mit Jackie, Lauren und Kaytee auf unserem Dachbalkon verbracht. Die Sonne hat geschienen und es war richtig warm. Wir haben gequatscht, uns gebräunt und es uns gut gehen lassen. Nachmittags sind wir dann zusammen zum BrewPub gefahren, um dort zu Mittag zu essen und Basketball zu schauen. Trotz Einladung zu einer Lagerfeuer-Party in einem anderen Freiwilligenhaus sind Eva, Sean, Kaytee und ich zu Hause geblieben und haben Spieleabend gemacht.
Hab mal wieder, genau wie beim Bowling, haushoch verloren. :P Aber was soll's, hat Spaß gemacht. :)

Sweet Radish beim Auftritt :)
Meinen Sonntagmorgen hab ich entspannt im Bettchen verbracht, bis ich mich dann um halb Zwei, mit meinem Fahrrad auf den Weg zu Pals gemacht habe. Pals wurde nämlich dazu eingeladen mit anderen Freiwilligen beim Crop Walk mitzumachen. Crop Walk ist ein Event, wo alle Teilnehmer zusammen drei Meilen (4,8 km) laufen, um somit gegen den Hunger auf der Welt zu demonstrieren. Der Weg ist drei Meilen, weil dies der durchschnittliche Wert ist, wie weit Menschen laufen müssen um an Trinkwasser oder Essen zu gelangen. Nachdem wir alle zurück am Park angekommen waren, gab es kostenloses Barbecue für alle Teilnehmer. Sehr lecker und ich muss sagen: Es war perfektes Wetter zum Grillen. Außerdem hat "Sweet Radish", die Band von meiner Milagros-Mitarbeiterin Morgan gespielt. War, das erste Mal, dass ich sie richtig spielen hören hab und es war super! :)

Montagmorgen war auch noch ganz gutes Wetter, deshalb hatte ich mich dazu entschieden mit meinem Fahrradchen zur Arbeit zu radeln. Wusste ja nicht, dass ein mega Schneesturm Alamosa heimsuchen würde. So konnte ich mein Fahrrad leider bis heute nicht nach Hause fahren. Trotz des eisigen Windes, war ich am Montagabend auf einem Dokumentationsabend in der Uni. Es wurde ein Film gezeigt mit dem Namen "A Place At The Table". Es ist eine Dokumentation von 2013, die über die Armut und vor allem über das Hungerproblem in den USA berichtet. (Wusstest ihr das ca. 50 Mio. Amerikaner nicht genug zu essen haben? Das ist ungefähr 1/6 der amerikanischen Bevökerung!) War sehr interessant und hat meine schlechte Meinung über das amerikanische Sozialsystem noch mehr bestätigt. Vor allem hat es die Wichtigkeit von der Food Bank, dem Shelter und Pals nochmals vorgehoben.

Mit den Kindern können wir leider bei dem schlechten Wetter nicht rausgehen, deswegen haben wir uns natürlich was für drinnen ausgedacht. Haben Film geschaut, Spiele gespielt, gelesen, waren sogar mal für ein bisschen im Park, als das Wetter nicht so schlecht war.
Heute Abend hat aufeinmal wieder die Sonne geschienen und all der Schnee war weggeschmolzen, also hab ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und hab mein Fahrrad heimgefahren und bin Joggen gegangen.

Noch eine Woche und ich fliege nach Chicago. Bin schon super aufgeregt und freue mich sehr, vor allem auf ein bisschen Urlaub. Werde euch natürlich darüber berichten.
Ich wünsche euch noch eine schöne Restwoche und hoffe ihr habt besseres Wetter als ich. :)



Dienstag, 2. April 2013


Hallöchen :) 

Letzte Woche war wohl die anstrengendste Woche seitdem ich hier angekommen bin. Es war "Springbreak" an Alamosas Grundschule, was für uns als Pals-Mitarbeiter bedeutet "All Day Pals" fünf Tage am Stück. Ich wusste, dass es anstrengend werden würde aber ich hätte nie gedacht, dass ich am Ende der Woche so erschöpft sein würde. Es wäre wahrscheinlich nicht so erschöpfend gewesen, wenn ich die Woche nicht mit einer dieser nervigen Erkältungen angefangen hätte, aber man kann es sich nun mal nicht raussuchen. ;) 

Auf dem Weg zu der Kapelle =) 
Am Montagmorgen sind wir mit 12 unserer Kinder nach San Luis gefahren. Es ist ungefähr vierzig Minuten von Alamosa entfernt und die älteste Stadt Colorados. Dort gibt es einen kleinen Wanderweg hoch zu einer Kapelle, wo am Rande des Weges die verschiedenen Schritte von Jesus Weg zur Kreuzigung erklärt werden. War ein sehr schöner Weg und das Wetter war zwar kalt aber sehr sonnig. Mit jeweils sechs Kindern sind wir den Weg hochgelaufen, der andere Teil der Kinder haben auf eiförmigen Druckschaum Muster geritzt und dann anschließend mit Tinte bestrichen. Dann konnten sie mit einer alten Druckpressmaschine ihre selbskreierten Ostereier auf Papier drucken. Die Kinder hatten viel Spaß und waren stolz auf ihre selbstgedruckten Kunstwerke. 

Dienstags haben wir unseren Tag früher als sonst begonnen, weil wir schon um acht Uhr mit den Kindern an der Uni  von 15 Studenten erwartet wurden. Zusammen mit den Studenten haben die Kinder Sportgruppenspiele gespielt und danach gefrühstückt. Den Nachmittag haben wir mit den Kindern bei tollen Frühlingswetter draußen im Park verbracht. 

Unseren Mittwochmorgen haben wir dann wieder entspannt begonnen. Wir haben zusammen mit den Kindern bei Pals gefrühstückt und sind anschließend mit ihnen zu der Uni gefahren, wo wir uns für zwei Stunden an einer Kletterwand austoben konnten. Für viele Kinder war es das erste Mal, dass sie klettern waren, aber es hat ihnen allen Spaß gemacht und einige konnten gar nicht genug kriegen. Unseren Kletterausflug haben wir dann  mit einer "Pizza Party" beendet. Nachmittags kamen ein paar Studenten vorbei und haben zusammen mit den Kindern Ostereier gefärbt und Ostermasken gebastelt. 

Bishop's Castle 
Am Donnerstag fing mein Tag schon um sechs Uhr morgens an. Zusammen mit 16 Kindern ging es für uns zum "Bishop's Castle". Das ist eine Burg, die von einem ziemlich verrückten Kerl ganz alleine aufgebaut wurde. Nach zwei Stunden Fahrt kamen wir endlich an und wir machten uns gleich auf den Weg die Burg zu erkunden. Sie ist superhoch und besteht hauptsächlich aus Stufen und Steinen. Es war schon beeindruckend, dass ein Mann das alles alleine gebaut hat, aber ich empfand alles als ziemlich provisorisch zusammengewürfelt. Außerdem hab ich Höhenangst und ich glaub das größte Ereignis ist es auf den höchsten Turm zu laufen und die Aussicht zu genießen. Ich konnte es leider machen und hab schließlich meine Kindergruppe an eine andere Gruppe abgegeben und bin mit Tosha und den Kindern, die nicht hoch wollten unten geblieben. 
Am Donnerstagabend war ich einfach nur seelisch und körperlich erschöpft. :-P Es hatten ja nicht nur die Kindern an meinen Nerven gerissen, sondern auch die Höhe und meine Erkältung. Meine Mitarbeiter und ich konnten das Wochenende kaum erwarten.
süße Schildkröte :)




Alligatoren genießen den Sonnenschein 
Freitag war dann endlich der letzte Tag dieser langen "Springbreak"-Woche. Dieses Mal ging es für uns zu der Alligator-Farm, welche ungefähr zwanzig Minuten von Alamosa entfernt ist. Ich hatte eigentlich keine große Erwartungen an die Farm, aber es war wirklich cool da. Es waren nicht nur Alligatoren zu sehen, es gab auch Schildkröten, Geckos, Chamäleons, Schlangen, Fische und Vögel. Habe sogar ein kleines Krokodil hochgehoben und auf meinem Arm gehalten. :) Die Kinder fanden die Farm super aufregend und haben echt Spaß gehabt. Vor allem als wir kleine Krokodilsnacks ins Wasser geworfen haben und die Krokodile es dann schnell aufgemampft haben fanden sie cool. Danach sind wir noch ein bisschen im Park neben der Farm geblieben, wo es Pferde und Ziegen zu sehen gab. Trotz des schönen Tags auf der Farm habe ich mich sehr gefreut, als wir endlich Feierabend hatten und das Wochenende beginnen konnte. 

Das Wochenende ist auch ziemlich schnell und entspannt vorübergegangen. Keine Kinder, keine Arbeit. :) Nach einem langen Spaziergang am Fluss entlang mit Kaytee, Alyssa und Sean, haben wir unseren Nachmittag entspannt zu Hause verbracht und uns schließlich für unseren Partybesuch fertig gemacht. 
Gruppenbild "Springween" =) 
Für uns ging es nämlich zu der exclusiven "Springween"-Party im anderen Freiwilligenhaus in Monte Vista. Springween ist wie eine Halloweenparty nur im Frühling. Was natürlich bedeutet, jeder braucht eine Verkleidung. Ich habe mich dem Motto angepasst und bin als Blumenmädchen gegangen. Ich weiß nicht super kreativ, aber dafür waren die anderen Kostüme umso kreativer. ;) Die Party hat echt Spaß gemacht und es war schön mal wieder Leute zu treffen, die ich sonst nicht so oft sehe. 

Unseren Ostersonntag haben wir mit einen großen Osterbrunch begonnen, typisch amerikanisch gab es natürlich deftig: Bratkartoffeln, Kartoffelbrei mit Bacon, French Toast, Quiche und gebackenen Schinken. Da  das Wetter am Sonntag echt frühlingshaft und sonnig war, haben wir den Rest des Tages draußen verbracht. Dieses Mal zum Glück mit Sonnencreme. ;) Wir haben zusammen Ostereier gefärbt und gechillt. Hab sogar ein bisschen Farbe bekommen. :) 

Da es leider hier in Amerika keinen Ostermontag gibt, hat gestern dann auch wieder mein normaler Arbeitsalltag angefangen. Nach vier Stunden im Milagros und einer Stunde Mittagspause ging es dann für mich wieder zu Pals. Gestern waren wir mit den Kindern im Garten von unserem Boss von La Puente und haben mit ihnen Ostereiersuchen gemacht und ihnen gespendete Ostereiereimer geschenkt. Die Eimerchen waren mit Schokolade, Zahnbürsten, Zahnpastas und anderen Süßigkeiten gefüllt. Die Kinder waren echt aufgeregt und haben sich gefreut.

Ich hoffe ihr hattet ein schönes Osterfest und ein entspanntes Wochenende und ihr habt noch eine gute Woche. 
:) Bis Bald. 

Sonntag, 24. März 2013

Hallihallo!!
Der Frühling hat sich bei uns mal wieder verkrochen und der Tag heute ist grau und vor allem kalt. Und weil ich echt nicht das Bedürfnis habe rauszugehen, melde ich mich heute aus meinem Bettchen. Leider, hat mich seit gestern mal wieder eine gemeine und nervige Erkältung heimgesucht. Aber zum Glück erst, als Eva und Evi abgereist waren. 

Eva und Evi sind am Mittwochabend am Murphyhaus angekommen und ich hab mich sehr gefreut sie zu sehen. Nach einem kurzen Einkauf, haben wir unsere Bäuchlein mit dem leckeren Essen im Brewpub gefüllt. Da die beiden natürlich noch nicht an die acht Stunden Zeitunterschied gewöhnt waren, sind wir dann auch relativ früh ins Bett, ich musste am Donnerstag ja auch arbeiten. Nach meiner Arbeit donnerstags, haben Eva und Evi mich abgeholt und wir sind zusammen rüber zu Pals gelaufen. Die beiden haben uns nämlich am Donnerstag bei Pals unterstützt. Als ich Tim, meinem Boss von Pals, letzte Woche von dem Besuch der beiden erzählt habe, hatte er die Idee, dass wir eine kleine Deutschstunde mit den Kindern machen könnten. Nachdem ich Eva und Evi alles gezeigt hatte, haben wir uns zusammengesetzt und überlegt, wie wir die Deutschstunde gestalten könnten. Relativ schnell hatten wir die Idee, das typisch deutsche und typisch amerkanische Frühstück zu vergleichen. Wir stellten selbst zwei Arbeitsbätter in Ausmalform zusammen und beschrifteten die verschiedenen Bildchen mit jeweils dem englischen und deutschen Namen. 
Die Kinder hatten später wirklich Spaß daran, die verschiedenen Wörter auszusprechen und waren sehr aufgeregt darüber. Als Abschluss von unserer Deutschstunde haben wir ihnen noch "Alle meine Entchen.." mit Tanz vorgesungen und die Kinder haben sogar probiert mitzusingen. :) Unser Deutschunterricht war also ein voller Erfolg. 
Nach unserem Tag bei Pals haben die Mädels und ich zusammen gekocht und zu Abend gegessen. Danach haben wir uns ein Heineken Bier gegönnt und Karten gespielt. War ein sehr entspannter Abend. 
Eva und Evi auf den Sanddünen :)
Freitags musste ich  nur morgens auf die Arbeit, weil ich mir den Nachmittag von Pals freigenommen hatte um was mit den beiden zu unternehmen. Wie fast mit allen Freunden, die zu Besuch sind, ging es für uns zu den Sanddünen. War, auch für mich, wie immer sehr beeindruckend. Leider war es super windig und der Sand ist uns ins Gesicht gepeischt. Zum Glück hatten wir Sonnenbrille, Schals und Mützen dabei. Aber trotzdem war es nicht besonders angenehm dort, weshalb wir uns auch schon bald weiter machten zu den "Heißen Quellen". Dort ließen wir unseren Tagestrip entspannt im 38 Grad warmen Quellwasser ausklingen. 
Als wir wieder zurück zu Hause ankamen haben wir uns Bratkartoffeln, Ei und Brokkoli gemacht. Ein richtig deutsches Essen und ich habe es echt genossen. Nach dem Essen sind wir zu Nafisas Haus gefahren, meine ehemalige Kollegin mit den Zwillingen. Sie wollte nämlich unbedingt die beiden kennenlernen. Während wir mit ihr uns unterhielten hat Nafisa uns Tee gemacht und uns mit russischem Kuchen versorgt. 

Gestern war dann leider schon Evas und Evis Abreisetag. Bevor es für die zwei weiterging, waren wir mit Kaytee, Jacky, Alyssa und ihrem Freund im "Campus Cafe" frühstücken. Wo wir dann auch schon wieder  beim Thema "typisches amerikanisches Frühstück" wären. Dieses haben uns nämlich gegönnt, mit Pfannkuchen, Waffeln und Kartoffeln. 
Neben uns am Tisch haben Polizisten gesessen, die "aussahen wie die Polizisten aus den amerikanischen Filmen" (Zitat von Eva und Evi). Da konnten sich die beiden natürlich nicht entgehen lassen mit den Herren in der blauen Uniform ein Foto zu machen. Das absolute Highlight war als einer der Polizisten jedem von uns ein Polizeiwappen geschenkt hat. 
Nach dem Frühstück war es dann auch leider schon wieder Zeit sich zu verabschieden. Die Zeit ging viel zu schnell rum, aber es war echt schön die beiden hier zu haben.

Gestern Abend bin ich mit Kaytee und Liz auf die Geburtstagsparty von Erin, einer Freiwilligen, nach Monte Vista gefahren. Hatte leider nachts nicht gut geschlafen und war deshalb ziemlich müde, aber hat trotzdem Spaß gemacht. Vor allem, war es mal schön alle anderen Freiwilligen auf einem Fleck zu treffen.

Mein heutiger Tag ist wie gesagt sehr faul und ich hoffe, dass meine Erkältung bald weggeht, habe die ganze nächste Woche "All Day Pals" wegen den Schulferien. Haben ziemlich coole Ausflüge geplant und bin mal gespannt, wie es wird. Werde euch natürlich davon berichten.
Wünsche euch einen guten Start in die Woche. :) 

PS: Würde euch gerne mehr Fotos hochladen, aber meine Handy-Laptop-Verbindung funktioniert irgendwie nicht. Tut mir leid. 

Dienstag, 19. März 2013

Hallohalloo :)

Ja, ich weiß ich bin mal wieder super spät dran, aber habe es irgendwie vorher nicht geschafft. *entschuldigung* Die letzte Woche ging aber auch wieder schnell rum. Alles war eigentlich wie immer, außer Freitag. Freitag hatte ich ausnahmsweise weder Milagros noch Pals. Naja, Pals in gewisserweise schon, aber ohne Kinder (sehr entspannend). ;) Wir hatten "Team Building" mit all unseren Pals Mitarbeitern und Amy, der Frewilligenkoordinatorin von La Puente. Da das Wetter seit letzter Woche wieder super frühlingshaft ist, haben wir den ganzen Tag draußen im Park verbracht und Spiele gespielt. Nach sechs Stunden ging es endlich nach Hause ins langersehnte Wochenende. Als wir nach Hause kamen, entdeckte ich etwas, womit ich nie gerechnet hätte. Ich hatte Sonnenbrand, aber wie! Mein Gesicht sah aus wie eine überreife Tomate. :-D Da ich ja nur selten Sonnenbrand bekomme und wenn dann nur für einen Tag, sah ich das alles nicht so schlimm an. Aber anstatt besser zu werden, wurde meine Birne immer röter. Samstag konnte ich dann auch die "netten" Nebenwirkungen meines Sonnenbrandes spüren: Kopfschmerzen, Schwindel und schlecht. Deshalb hab ich den sonnigen Samstag in meinem Bett verbracht. Zum Glück mit einem guten Buch. :)
Am Sonntag ging es mir wieder besser und wir haben eine kleine "St. Patrick's Day" Party in unserem Haus gefeiert. Ein paar Freunde sind vorbeigekommen und wir haben zusammen Spiele gespielt, Film geschaut und gemampft. War ein sehr entspannter schöner Sonntag.

Gestern ging dann wieder mein normaler Arbeitsalltag los. Nach meiner Arbeit im Milagros, haben wir die Kinder, wie jeden Montag, früher von der Schule abgeholt. Da wir superviel Zeit hatten, haben wir zusammen mit den Kindern kleine "St. Patrick Day" Figuren gebastelt und grüne Armbänder gemacht. Ist mal wieder ein typischer amerikanischer Schnickschnack. :-D Aber irgendwie süß.
Heute hatten wir bei Pals unsere kleine "Unterrichtsstunde". Drei von unseren Mitarbeitern kriegt ein Fach zugeteilt und wir überlegen uns ein Thema für die Stunde. Dann immer an Diens- und Donnerstagen unterrichten wir das jeweilige Fach. Heute war mein Fach "Wissenschaften". Ich habe mit den Kindern, Salz und Essig vermischt und dann Pennies reingelegt. Und schwuppdiwupp waren unsere matten Pennies, wieder glänzend und sauber. :) Ich glaube, den Kindern hat es Spaß gemacht, auch wenn es ein sehr simpler "Trick" ist. Am Donnerstag habe ich "Erdkunde" und werde den Kindern Europa mal ein bisschen näher bringen. :)

Außerdem bin ich super aufgeregt auf morgen. Morgen, kommen nämlich Eva und Evi mich endlich besuchen und ich freu mich riesig. Endlich mal wieder ein bisschen Heimat. *jippie*

Ich wünsche euch noch eine gute Restwoche. :)